Pöltl und Raptors melden sich zurück, Serie auf 2:1 verkürzt
Die Toronto Raptors haben in der Nacht zum Freitag in Spiel 3 der Serie ein klares Lebenszeichen gesetzt und die Cleveland Cavaliers mit 126:104 besiegt und in der Best-of-Seven-Serie auf 2:1 verkürzt.
Nach zwei Niederlagen in Cleveland präsentierten sich die Raptors vor heimischem Publikum deutlich verbessert. Die Partie blieb bis ins dritte Viertel eng, Toronto ging mit einer knappen 83:81-Führung in den Schlussabschnitt. Dort folgte die Entscheidung: Mit einem 43:23 im vierten Viertel zog Toronto davon, traf hochprozentig aus der Distanz und ließ Cleveland keine Chance mehr.
Barnes und Barrett übernehmen
Scottie Barnes und RJ Barrett führten Toronto mit jeweils 33 Punkten an, auch Collin Murray-Boyles (22 Punkte) und Jamison Battle, der alle 14 Zähler im Schlussviertel erzielte, sorgten für zusätzliche Entlastung. Cleveland fand offensiv deutlich weniger Lösungen als in den ersten beiden Spielen, Donovan Mitchell kam auf 15 Punkte, James Harden auf 18.
Pöltl präsenter als in Spiel 1 und 2
„Uns war klar, dass wir das Spiel gewinnen müssen, und wir haben dementsprechend gespielt“, sagte Pöltl nach der Partie. Der Wiener stand erneut in der Starting Five und kam in 18 Minuten auf 8 Punkte, 6 Rebounds, 2 Assists sowie einen Block.
Pöltl zeigte sich auch mit seiner eigenen Leistung zufrieden: „Ich habe mich gut gefühlt. Natürlich hatten wir auch als Team einen guten Rhythmus, aber ich habe es geschafft, aggressiver zu sein und mich besser in die Offense einzubringen.“ Entscheidend sei zudem gewesen, „ihre zwei besten Spieler deutlich besser in Schach zu halten“.
Serie wieder offen
Mit dem Sieg haben die Raptors die Serie verkürzt und gehen mit neuem Momentum in Spiel 4, das am Sonntag (Ortszeit, 01.00 Uhr MEZ in der Nacht auf Montag) erneut in Toronto stattfindet. Dort will Pöltl „noch mal einen drauflegen und noch besser spielen“.