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Playoffs: Cleveland setzt erstes Zeichen, Pöltl mit schwierigem Auftakt

Die Toronto Raptors starteten mit einer klaren 126:113-Niederlage bei den Cleveland Cavaliers in die erste Runde der NBA-Playoffs. Jakob Pöltl stand erstmals seit 2019 wieder in der Postseason auf dem Parkett, blieb mit 4 Punkten und 6 Rebounds in 21 Minuten jedoch ohne entscheidenden Einfluss.

Toronto hielt die Partie bis zur Pause (54:61) offen und blieb am Eriesee in Schlagdistanz, verlor nach der Halbzeit jedoch den Zugriff. Cleveland entschied das dritte Viertel mit 36:22 klar für sich und setzte sich damit vorentscheidend ab. In der Folge kontrollierten die Cavaliers das Spiel und brachten den Sieg ohne größere Probleme über die Zeit.

Donovan Mitchell führte Cleveland mit 32 Punkten an und bestimmte über weite Strecken Tempo und Rhythmus. Immer wieder attackierte er den Korb, traf offene Würfe und zwang die Raptors-Defense zu Reaktionen. RJ Barrett war mit 24 Zählern der beste Werfer Torontos, Scottie Barnes kam auf 21 Punkte.

Pöltl ohne Einfluss

Pöltl stand bei seinem 16. Playoff-Einsatz für Toronto, dem ersten seit sieben Jahren, in der Startformation, tat sich offensiv jedoch schwer und war kaum in das Spiel eingebunden. Weder im Pick-and-Roll noch im Low Post konnte der Wiener Akzente setzen. Mit zunehmender Spieldauer verlor er weiter an Präsenz und verfolgte die Schlussphase von der Bank.

„Ich hatte das Gefühl, ich habe mich nicht gut in die Offense einbringen können, habe es schwer gefunden, effektiv zu sein. Ich habe versucht, trotzdem einen positiven Beitrag zu leisten, aber ich muss einen Weg finden, um mich besser in die Offense einzubringen“, sagte Pöltl nach der Partie.

Auch defensiv sieht er klaren Anpassungsbedarf: „Wir müssen Donovan Mitchell besser verteidigen und dürfen ihm nicht so viel Platz geben. Für uns als Team beginnt alles in der Defense, da haben wir noch einiges aufzuholen.“

Raptors bereits unter Zugzwang

Die zweite Partie der Best-of-Seven-Serie findet am Dienstag (01.00 Uhr MEZ) erneut in Cleveland statt, ehe die Serie nach Toronto wechselt. Für die Raptors steht bereits früh Druck auf dem Spiel, um nicht mit einem 2:0-Rückstand in die Heimspiele zu gehen.

Credit: David Dermer