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ABA League: Last Dance im letzten Saisonspiel

Für BC Vienna steht in Novo Mesto das letzte Spiel der ABA-League-Saison 2025/26 an. Gegen KK Krka geht es sportlich um nichts mehr, der Verbleib in der Liga wurde bereits in der vergangenen Runde mit dem Sieg gegen FMP (84:92) in Belgrad gesichert.

Die Ausgangslage ist dennoch speziell. Nur rund eine Stunde nach dem 3:0-Sweep in der Playoff-Viertelfinalserie gegen die BK Dukes machte sich das Team direkt auf den Weg nach Slowenien, ohne nennenswerte Pause. Die Partie in Novo Mesto bildet den Abschluss von Runde 10 des Play-Ins.

Belastung im Fokus

Unter diesen Voraussetzungen wird die Belastungssteuerung eine zentrale Rolle spielen. Vom Hallmann Dome ging es am Sonntagabend direkt mit dem Bus weiter, rund fünf Stunden Fahrt. Inklusive des üblichen Matchday-Ablaufs bleiben bis zum Tip-off weniger als 24 Stunden, die Zeit für Regeneration und Schlaf ist entsprechend begrenzt.

Es ist ein Ablauf, der die gesamte Saison geprägt hat: Zwischen ABA League, Basketball Superliga und den Reisestrapazen gab es für BC Vienna seit Oktober kaum einen normalen Rhythmus, ein Novum im hierzulande. Über Monate hinweg lag der Fokus nahezu ausschließlich auf dem Spielbetrieb, für Training blieb kaum Raum. Das Hinspiel Mitte Februar gegen Krka gewann BC Vienna souverän mit 92:76.

„Wir müssen smart mit der Belastung umgehen. Der Fokus liegt darauf, gesund zu bleiben und die nächsten Spiele in der Superliga vorzubereiten“, sagte Head Coach Mike Coffin. Im Halbfinale wartet BC Vienna auf den Sieger des Duells Oberwart Gunners gegen Swans Gmunden.

Last Dance in der ABA League

Für BC Vienna markiert die Partie das Ende der ersten ABA-League-Saison. Eine Premierensaison mit Höhen und Tiefen, geprägt von Verletzungen und hoher Belastung, in der sich das Team als erstes österreichisches in diesem Bewerb regelmäßig mit EuroLeague- und EuroCup-Teilnehmern gemessen hat und phasenweise sogar im Rennen um einen Play-in-Platz lag.

Mehrere knappe Spiele hätten auch zugunsten von Vienna kippen können, insgesamt präsentierten sich die Wiener auf diesem Niveau konkurrenzfähig. Der Double-Overtime-Krimi gegen KK Spartak Subotica zeigte zudem, dass Vienna solche Spiele auch für sich entscheiden kann.

Dazu kamen eine restlos ausverkaufte Sport Arena, ausverkaufte Spiele im Hallmann Dome sowie Auftritte von europäischen Top-Trainern und Spielern, die in Wien Station machten. Mit fixiertem Klassenerhalt richtet sich der Fokus nun auf die entscheidende Phase in der nationalen Superliga.