B2L: United im Derby souverän, Timberwolves entscheiden Thriller für sich
Mit einem klaren 100:62-Auswärtssieg setzte sich Vienna United im Wiener Duell gegen den Basketball Klub Rapid Wien durch.
Rapid hielt zu Beginn ordentlich dagegen, ehe United ab Mitte des ersten Viertels das Kommando übernahm und sich bis zur ersten Pause auf 30:20 absetzte. Bereits in dieser Phase prägte Mathias Mailath-Pokorny das Spiel, der früh Akzente setzte und United offensiv trug.
Im zweiten Viertel wurde der Unterschied deutlicher. United zog weiter davon, kontrollierte das Tempo und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Mailath-Pokorny bestätigte seine starke Leistung und beendete die Partie mit 30 Punkten, während Jakub Kotala mit 20 Zählern und hoher Trefferquote von außen für zusätzliche Entlastung sorgte. Bereits zur Pause war die Begegnung klar in Richtung der Gäste gekippt.
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Rapid konnte im dritten Viertel zwar leicht verkürzen, fand insgesamt jedoch zu selten konstante Lösungen, um den Favoriten ernsthaft unter Druck zu setzen. United agierte über weite Strecken kontrolliert und profitierte dabei von einer klaren Rollenverteilung innerhalb einer sehr kurzen Rotation. Mit lediglich acht eingesetzten Spielern,ö brachte United die Partie souverän über die Distanz und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient.
Deutlich enger verlief das zweite Spiel des Wochenendes, in dem sich die Vienna Timberwolves mit 85:79 gegen die Mattersburg Rocks durchsetzten.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Wiener zunehmend die Kontrolle. Vor allem am Rebound erspielten sich die Timberwolves Vorteile, kamen zu zweiten Chancen und gingen mit einer knappen Führung in die Pause. Valentin Siegmund setzte dabei offensive Akzente und hielt sein Team im Rhythmus.
In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Rocks zurück und drehten die Partie in der Schlussphase sogar. Rund zwei Minuten vor dem Ende lagen die Burgenländer in Führung, ehe die Timberwolves nochmals anzogen. Paul Kircher brachte Präsenz unter den Körben, während Jakob Konzet in den entscheidenden Ballbesitzen Verantwortung übernahm. Mit einem konzentrierten Endspurt sicherten sich die Wiener schließlich einen knappen, aber umkämpften Heimsieg.
Foto: Basketball Austria/Andreas Pichler
