BDSL: Split für Wiener Teams in der Doppelrunde
Die Basket Flames feierten in der Damen Superliga im Rahmen der Doppelrunde einen 77:59-Auswärtssieg bei DBB Wels. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit übernahmen die Wienerinnen nach der Pause zunehmend die Kontrolle und setzten sich mit einem starken Schlussviertel klar ab.
Beide Teams hielten die Partie in der ersten Hälfte offen. Wels blieb vor allem in Korbnähe gefährlich, während die Flames offensiv phasenweise noch den Rhythmus suchten. Zur Pause war die Begegnung entsprechend eng, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Defensive deutlich. Ballgewinne und kontrollierte Abschlüsse sorgten dafür, dass sich die Flames Schritt für Schritt absetzen konnten. Spätestens im Schlussabschnitt fiel die Entscheidung zugunsten der Gäste.
Offensiv war Pia Jurhar mit 20 Punkten und 15 Rebounds die prägende Spielerin und verbuchte ein Double-Double. Helena Linder steuerte 19 Punkte bei, Rebekka Kalaydjiev kam auf 15 Zähler. Insgesamt überzeugten die Flames mit einer geschlossenen Teamleistung und kontrollierten das Spiel bis zum Ende.
Vienna United mussten sich auswärts dem UBSC-DBBC Graz mit 64:54 geschlagen geben. In einer lange offenen Partie gerieten die Wienerinnen nach der Pause in Rückstand und fanden in der Schlussphase offensiv nicht mehr zurück.
United hielt das Spiel in der ersten Halbzeit offen und ließ die Gastgeberinnen nicht davonziehen. Vor allem defensiv agierten die Wienerinnen konzentriert und hielten die Partie bis zur Pause eng. Nach der Halbzeit gelang es Graz jedoch, das Spieltempo besser zu kontrollieren.
United tat sich offensiv zunehmend schwer, wodurch sich die Gastgeberinnen einen leichten, aber konstanten Vorsprung erarbeiten konnten. Dieser Abstand blieb bis zum Ende bestehen. Theresa Stejskal war mit 15 Punkten beste Werferin für Vienna United, Christina Hofstetter erzielte 14 Zähler. Insgesamt blieb die Trefferquote aus dem Feld zu niedrig, um das Spiel noch zu drehen.
Foto: Basketball Austria/Uwe Winter
