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Cup Finals: Flames im Finalmodus, Graz chancenlos

Die Basket Flames haben bei den Basketball Austria Cup Finals das erste Statement dieses Cup-Wochenendes gesetzt. Im Halbfinale der Damen lieferten die Wienerinnen in der Sport Arena Wien eine dominante Vorstellung ab und ließen dem UBSC-DBBC Graz beim 72:47 keinerlei Zweifel offen, wer an diesem Tag den Ton angibt. Bereits zur Pause war die Partie beim Stand von 39:15 praktisch entschieden.

Der Start der Flames war kompromisslos. Hohe Intensität, schnelle Abschlüsse und konsequente Defense sorgten früh für klare Verhältnisse. Ein 15:0-Run gleich zu Beginn nahm den Grazerinnen jede Sicherheit, während die Flames Ballgewinne sofort in Punkte ummünzte. Nach zehn Minuten stand es 28:10, Graz fand offensiv kaum Lösungen und bekam insbesondere in der Zone keinen Zugriff.

Auch danach blieb das Spielbild unverändert. Auf den großen Positionen bestimmten die Flames das Geschehen, die Reboundarbeit war über weite Strecken einseitig. Zur Halbzeit lagen die Wienerinnen bereits mit 24 Punkten vorne und hatten zu diesem Zeitpunkt mehr Kontrolle als viele Teams in einem ganzen Spiel. Am Ende standen 59 Rebounds und 23 Assists in der Teamstatistik, ein klarer Ausdruck der Dominanz auf beiden Seiten des Feldes.

Individuelle Akzente und klare Zahlen

Individuell stach vor allem Pia Jurhar heraus, die mit einem Double-Double aus 11 Punkten und 17 Rebounds sowie 4 Blocks das Spiel unter den Körben kontrollierte. Helena Linder war mit 17 Punkten beste Scorerin der Flames, Chiara Pavitsits steuerte 15 Zähler bei. Rebekka Kalaydjiev ergänzte das starke Gesamtbild mit 10 Rebounds und 6 Assists. Von der Freiwurflinie agierten die Flames abgeklärt und trafen über 82 Prozent ihrer Versuche.

Graz zeigte trotz der klaren Ausgangslage Moral und kämpfte bis zum Schluss, konnte dem konstanten Druck aber nicht standhalten. Über die gesamte Spielzeit lagen die Flames mehr als 39 Minuten in Führung, der längste Scoring-Run betrug 15 Punkte. Es war ein Auftritt mit klarer Botschaft: Tempo, Tiefe im Kader und defensive Stabilität.

Mit diesem Auftritt ziehen die Flames verdient ins Finale ein und unterstreichen, dass sie auch heuer bereit sind, bis zum letzten Spiel des Wochenendes zu gehen. Die Basis stimmt, die Energie ist da, und der erste große Schritt ist gemacht. m Finale warten entweder die Favoritinnen aus Klosterneuburg oder UBI Graz.

Foto: Basketball Austria/Michael Filippovits

Basketball Austria Cup Finals, Damen HF

CUP
Spiel
UBSC-DBBC Graz – Basket Flames
Ergebnis
47 : 72
Viertel
(10:28, 5:11, 15:26, 17:7)
Halbzeit
15 : 39
Top Flames
Helena Linder 17, Chiara Pavitsits 15, Pia Jurhar 11 Punkte, 17 Rebounds, 4 Blocks
Spielort
Sport Arena Wien, 03.01.2026, 11:00