Kinderbasketball braucht Vorbilder – auf und neben dem Feld
Basketball im Kinder- und Nachwuchsbereich ist mehr als ein Ergebnis auf der Anzeigetafel. Es geht um Bewegung, Teamgeist, Fairness und Freude am Spiel. Kinder lernen hier, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen und sich sportlich wie menschlich weiterzuentwickeln.
Diese Werte können nur dann gelebt werden, wenn alle Beteiligten Verantwortung übernehmen. Dazu zählen nicht nur Spielerinnen, Spieler, Trainerinnen und Trainer, sondern auch Eltern und Begleitpersonen. Das Verhalten Erwachsener am Spielfeldrand prägt die Atmosphäre, in der Kinder Sport erleben.
Mit dem Start ins neue Jahr möchten wir diesen Anspruch bewusst in den Mittelpunkt stellen. In den kommenden Monaten, bis in den Sommer hinein, veranstaltet der Wiener Basketball Verband über 20 Mini-Turniere im Kinder- und Nachwuchsbereich. Diese Turniere sollen Orte sein, an denen sich Kinder sicher fühlen, Freude am Spiel entwickeln und positive Erfahrungen sammeln können.
Klare Grenzen im Kinderbasketball
Emotionen gehören zum Sport. Grenzüberschreitungen nicht. Lautstarke Beschimpfungen, aggressive Gesten oder gar körperliche Auseinandersetzungen haben im Kinderbasketball keinen Platz. Das gilt in besonderem Maße im Umgang mit jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, die sich sportlich wie persönlich noch entwickeln und ein respektvolles Umfeld benötigen. Solches Verhalten schadet nicht nur dem Spiel, sondern vor allem den Kindern, die Vorbilder suchen und Orientierung brauchen.
Der Wiener Basketball Verband steht klar für ein respektvolles, sicheres und positives Umfeld bei allen Nachwuchsveranstaltungen. Wir erwarten von allen Erwachsenen am Spielfeldrand, dass sie diese Haltung mittragen und durch ihr Verhalten unterstützen.
Basketball soll Kindern stärken, nicht belasten. Dafür braucht es Regeln, aber vor allem Haltung. Eine Haltung, die Respekt, Fairness und Verantwortung in den Mittelpunkt stellt – heute, morgen und bei jedem einzelnen Turnier.
