Wolves entscheiden „Battle of VIE“ für sich, Flames unterliegen Duchess
Das „Battle of VIE“ ging klar an die Vienna Timberwolves. Mit einem ungefährdeten 86:54-Auswärtssieg in der altehrwürdigen Posthalle setzten sich die Wölfinnen in der Damen Superliga gegen Vienna United durch. Die Entscheidung fiel früh und spiegelte sich im Spielverlauf deutlich wider.
Von Beginn an gaben die Timberwolves den Ton an und setzten sich früh ab. Bereits nach dem ersten Viertel stand eine 25:17-Führung, zur Halbzeit hatten sich die Gäste auf 44:30 abgesetzt. Vienna United kam offensiv nur selten zu freien Würfen und fand insgesamt schwer in den Abschluss.
Zahlen und Spielverlauf sprechen klar
Der Unterschied zeigte sich vor allem in der Defense der Timberwolves. Vienna United traf lediglich zwei von 30 Dreierversuchen und kam insgesamt nicht über 54 Punkte hinaus. Zudem entschieden die Gäste das Rebound-Duell mit 48:33 für sich und erzwangen 21 Ballverluste. Aus dem Set-Play blieb United von außen ohne Treffer, wodurch sich der Vorsprung weiter vergrößerte.
Offensiv präsentierten sich die Mannschaft von Stano Stelzhammer ausgeglichen und effizient. Antonia Dumančić war mit 15 Punkten, darunter fünf getroffene Dreier, beste Werferin ihres Teams. Anna Boruta steuerte 14 Zähler bei, Sophie Kunert überzeugte mit 13 Punkten und fünf Assists, während Franca Rödhämmer auf zwölf Punkte kam.
Clara Kronfuß lieferte eine vielseitige Leistung mit neun Punkten, sieben Rebounds, fünf Assists und fünf Steals. Insgesamt trafen die Gäste 23 ihrer 33 Zweipunktwürfe, was einer Quote von knapp 70 Prozent entsprach, und verteilten 20 Assists.
Vorentscheidung im dritten Viertel
Nach der Pause setzten sich die Timberwolves weiter ab. Das dritte Viertel ging erneut an die Gäste, im Schlussabschnitt verwalteten sie die Partie kontrolliert bis zum Ende. Die höchste Führung betrug 36 Punkte, die Führungszeit lag bei über 39 Minuten, bei lediglich zwei Führungswechseln im gesamten Spiel.
Auf Seiten von Vienna United setzte Paulina Hofer mit 17 Punkten, erzielt bei sieben Treffern aus neun Zweipunktwürfen, offensive Akzente. Insgesamt zeigte das Team ordentliche Quoten aus der Zone, konnte diesen Vorteil jedoch weder aus der Distanz noch im Umschaltspiel nutzen.
Bereits gestern mussten sich die Basket Flames in der Damen Superliga den BK Duchess mit 54:83 geschlagen geben. Nach einem schwierigen Start fanden die Wienerinnen phasenweise besser in die Partie, konnten das Spiel nach der Pause jedoch nicht mehr offenhalten.
Die Flames gerieten im ersten Viertel früh in Rückstand, nachdem die Niederösterreicherinnen ihre Anfangsphase nutzten und sich rasch absetzten. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierten sich die Gastgeberinnen defensiv und gestalteten das zweite Viertel ausgeglichener. Vor allem unter dem Korb gelangen in dieser Phase mehrere erfolgreiche Aktionen, wodurch der Rückstand bis zur Pause verkürzt werden konnte.
Entscheidung nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel gelang es den Flames jedoch nicht, den Schwung mitzunehmen. Die Duchess erhöhten den Druck und zwangen die Wienerinnen vermehrt zu Ballverlusten, wodurch sich der Abstand erneut vergrößerte. Insgesamt 24 Turnovers erschwerten es den Flames, zu einem konstanten Offensivrhythmus zu finden.
Ein Lichtblick aus Wiener Sicht war Pia Jurhar, die mit 12 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double verbuchte und vor allem in der ersten Halbzeit Akzente setzte. Trotz ordentlicher Phasen reichte es am Ende nicht, um den amtierenden Meisterinnen dauerhaft Paroli zu bieten.
Im Schlussabschnitt blieb der Spielverlauf unverändert, sodass die Flames die Partie ohne weitere Annäherung beenden mussten und den Fokus nun auf die kommenden Aufgaben richten.
Foto: Basketball Austria/Maryna Solovei
